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Wenn die Gießkanne schwerer und schwerer wird.

Bild: #230814150 von Little Adventures - stock.adobe.com

Das kennt wohl jeder: Die Sonne lacht, Regen ist weit und breit nicht in Sicht. Leider auch nicht der nächste Wasserhahn auf dem Friedhof. Geschweige denn ein Wassersystem, was den kleinen „angelegten Garten“ versorgen würde. Besonders älteren Personen fällt es schwer, das schön gestaltete Erdgrab ausreichend zu bewässern. Zu schwer sind die Gießkannen, zu weit ist der Weg bis zum nächsten Wasserhahn.

Ein paar Tipps und Do-it-yourself-Systeme aber können zumindest den täglichen Gang auf den Friedhof bei 30 Grad plus entlasten:

Bewässerung durch einfache PET-Wasserflaschen: Stecken Sie mehrere Flaschen (je größer, desto länger die Wirkung) kopfüber in das Beet. Der Deckel sollte draufgeschraubt bleiben und mit Löchern versehen werden. So kann das Wasser dosiert in der Erde versickern. Von Zeit zu Zeit muss der Deckel evtl. gereinigt werden. Etwas Kies in das Loch, in das die Flasche gesteckt werden soll, hilft, damit der Deckel nicht verstopft. Im Fachhandel gibt es auch extra Verschlüsse, die auf handelsübliche PET-Flaschen aufgeschraubt werden können.

Tontöpfe als Wasserspender: Ebenso unkompliziert und dazu gut aussehend ist die Bewässerung mit Tontöpfen, die schräg in die Erde gesetzt werden. Das Bodenloch des Topfes mit einer Tonscherbe bedecken, so dass nur an wenigen Stellen das Wasser durchsickern kann. Die Töpfe randvoll gießen.

Wasserspender mit Saugschlauch: Im Gartenhandel erhältlich sind Ton- oder Keramikkegel, die mit einem dünnen Schlauch verbunden sind und bei Austrocknung des Kegels automatisch Wasser aus einem Gefäß ziehen. Dieses Gefäß kann ein gefüllter Eimer oder eine Gießkanne sein, die z. B. hinter dem Grabstein oder unter einem höheren Busch versteckt stehen kann.

Wasserspeichermatten oder Wasserspeichervliese: Sie werden am besten direkt vor dem Einpflanzen der vor allem einjährigen Pflanzen wie z. B. Tagetes unterhalb der Wurzeln im Beet verteilt. Aber auch im Nachhinein kann an freien Stellen die Erde etwas angehoben und ein Vliesstück daruntergelegt werden. Beim Gießen saugt sich das Vlies automatisch voll und gibt die Feuchtigkeit wieder ab. Ein zu dicht gelegtes Vlies kann allerdings bei Regen einen Feuchtigkeitsstau erzeugen.

Last, but not least: Achten Sie auf Pflanzen, die auch Trockenheit gut überstehen! Ihre Friedhofsgärtnerei berät Sie gerne.

Ihre Familie Töpper

Bucket List oder: Gas geben, bevor es zu spät ist.

Bild: #182534308 von Clement – stock.adobe.com

Was wollen Sie eigentlich noch erreichen oder einfach nur erleben? Die „Bucket List“ ist in aller Munde, eine Art Wunsch- oder „to-do“-Liste für den Rest der verbleibenden Zeit – ab jetzt!

An Traumorte reisen, eine Fremdsprache lernen, an einer Demo teilnehmen und verhaftet werden, im Netz neue Bekanntschaften schließen, nackt baden, einen Flugschein machen, ein Abenteuer erleben, weniger arbeiten und den Garten nach Yin-Yang umgestalten und genießen? Die Antwort auf die Frage dürfte vielfältig und sehr persönlich sein. Was für den einen ein Abenteuer ist, ist für den anderen Alltag.

Der Begriff „Bucket List“ kommt aus Amerika und geht auf die Redewendung (frei übersetzt) „kick the bucket“ – den Löffel abgeben zurück. Es geht also um Dinge, die man tun sollte, bevor man den Löffel abgibt. Eigentlich ist das nichts Neues, doch fängt das „Bevor“ heute eher an – und das ist gut!

Für die „1000 Plätze, die man sehen muss, bevor man stirbt“* benötigt man sicher mehr als ein paar Monate und warum überhaupt erst gegen Ende mit dem Abarbeiten der „to-do“-Liste anfangen? Dieser Einstellung folgt auch Nelly Furtado in ihrem Song „Bucket List“. Der Film „The Bucket List“ mit Morgan Freeman und Jack Nicholson aus dem Jahr 2007 ist dramatisch, amüsant und sicher überzogen und trifft doch den Punkt: Machen, so lange man kann!

Also, bevor Sie den Löffel abgeben – und besser lang, bevor Sie den Löffel abgeben:

Leben Sie!

Ihre Familie Töpper

„Woher weiß der Tod denn, wo er hinkommen soll?“

Bild: #18959340 von Ella – stock.adobe.com

Kinder sind von Natur aus neugierig und interessiert. Dem Thema Tod begegnen sie oft bereits im Kindergartenalter, z. B. wenn die Oma oder der Opa des Kindergartenfreundes stirbt.

„Sterben tun doch nur andere, oder?“ Das ist die naive Vorstellung, die erst erschreckend weicht, wenn die eigenen Großeltern oder andere, dem Kind nahestehende und geliebte Menschen, versterben.

Vielleicht ist es da besser, gar nicht erst auf die Schrecksituation zu warten. Das Thema Tod ist facettenreich: der tote Käfer auf dem Balkon, die tote Maus im Garten oder der verstorbene nette Nachbar von nebenan. Die Kinderfragen dazu sind oft skurril und beschäftigen sich vielmals mit ganz profanen Dingen: „Wer mäht denn jetzt den Rasen von Herr Suder?“

Diese unbefangene Art ist der beste Moment, sich dem Thema Vergänglichkeit zu widmen. Im Gespräch, beim Vorlesen eines Kinderbuches oder beim Besuch eines Theaterstücks.

„Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch zum Beispiel wird gerade von einer Dortmunder Theatergruppe auf die Bühne gebracht – im Familientheater sonntags um 11 Uhr.

Kinder ernst nehmen und teilhaben lassen. Das sind die Beweggründe für gute Trauerliteratur und Trauertheater für Kinder.

Ihre Familie Töpper

Was ist die Seele?

Man sagt, die Augen seien der Spiegel der Seele, wir sprechen von einer „guten Seele“, wenn wir einen lieben Menschen beschreiben, sind „ein Herz und eine Seele“, wenn wir uns gut verstehen, fühlen uns seelenverwandt oder sind beseelt. Wir können „die Seele baumeln lassen“, finden unseren „Seelenfrieden“ oder haben „unsere Seele verkauft“. Und obwohl wir den Begriff so selbstverständlich verwenden, wurde wissenschaftlich nie bewiesen, ob es die Seele überhaupt gibt oder was genau damit gemeint ist.

Jedoch hat der Glaube daran, dass wir tief in unserem Inneren eine unsterbliche Essenz haben, die Menschen über die Jahrhunderte hinweg geprägt. In allen fünf Weltreligionen geht man davon aus, dass sich die Seele nach dem Tod vom Körper trennt, weiter existiert oder in einer anderen Gestalt wiedergeboren wird. Daher gibt es den althergebrachten Brauch, das Fenster zu öffnen, wenn ein Mensch verstorben ist, damit die Seele hinausfliegen kann.

Menschen, die eine sogenannte Nahtoderfahrung hatten, berichten übereinstimmend von ihrem Eindruck, über dem physischen Körper geschwebt und die Ereignisse von oben betrachtet zu haben. Danach, so sagen sie, fühlten sie sich hineingezogen in einen Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht leuchtete.

Wissenschaftler erforschen heutzutage die Zusammenhänge zwischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten und der Existenz eines unsterblichen Bewusstseins, das als Seele bezeichnet werden könnte. Genauso wie Materie, Energie, Raum und Zeit könnte es zu den Grundelementen der Welt gehören. Es geht nach wie vor um die Frage, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, und das Rätsel um die Seele ist noch lange nicht gelöst.

Ihre Familie Töpper

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