Bestattungshaus Haferbeck-Töpper

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Gute Wünsche aus dem Jenseits

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Was wünschen wir uns, wenn wir uns vorstellen, unser Leben wäre am Ende?
Wie soll es unseren Lieben und Angehörigen dann gehen? Sollen sie lange weinen und keinen Ausweg mehr finden? Sollen sie verzweifeln und keine Freude mehr am Leben haben?

Nein.

In guter Erinnerung behalten zu werden, das ist sicherlich ein Wunsch.
Weiterhin, auch über den Tod hinaus geliebt zu werden, das möchten wir.
Trotzdem noch dazugehören, dabeibleiben, in den Gedanken der Hinterbliebenen und in den Herzen. Dass manchmal laut und herzlich gelacht wird, wenn Anekdoten und Geschichten aus unserem Leben erzählt werden.

Nachzuwirken, etwas bewirkt zu haben, unseren Kindern etwas mitgegeben zu haben, was wir im Leben für wichtig und wertvoll erachtet haben. Eine gute Energie, gutes Karma verbreitet zu haben.

Und wenn wir können, senden wir Wünsche aus dem Jenseits:

„Seid nicht traurig, dass es vorbei ist, sondern glücklich darüber, dass wir die gemeinsame Zeit hatten. Sie bleibt wunderschön und unvergessen. Gemeinsame Zeit ist unendlich wertvoll, weil sie endlich ist und nicht wiederholbar. Nutzt Eure kostbare Zeit!“

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Friedhof und Stadtpark?

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Auf den Friedhof? Wer lässt sich denn heute noch dort bestatten? Ein Grab macht doch viel zu viel Arbeit, ist teuer und irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Ist die klassische Friedshofsbeisetzung im Sarg oder in der Urne ein Auslaufmodell? Jedenfalls lässt sich nicht übersehen, dass alternative Bestattungsformen, etwa im Wald oder auf See, zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Friedhöfe erfüllen jedoch noch weitere Funktionen. Selbstverständlich sind sie Orte der Begegnung mit unersetzlichen und geliebten Verstorbenen – aber sie sind noch viel mehr. Gerade, wenn im August die Hitze über den Städten flimmert, suchen viele Menschen schattige Rückzugsorte. Diese finden sie oft dort, wo man es zuletzt vermutet: auf dem Friedhof. Genau das rückt eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ins Licht. Unter dem Titel „Friedhöfe in Deutschland” zeigt sie, wie sich Deutschlands Friedhofslandschaft wandelt: von reinen Trauerorten hin zu vielseitigen grünen Rückzugsräumen mitten in der Stadt.

Die Botschaft der Studie ist deutlich: Friedhöfe sind längst mehr als Ruhestätten. Sie reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel und veränderte Bestattungswünsche. Gleichzeitig erfüllen sie ein wachsendes Bedürfnis nach Ruhe, Natur und Abkühlung im städtischen Raum.

Zwei Drittel aller deutschen Friedhöfe liegen in kommunaler Hand, etwa ein Drittel wird kirchlich verwaltet. Gerade jetzt, wenn Beton und Asphalt die Hitze speichern, gewinnt ein Trend an Bedeutung: Immer mehr Kommunen gestalten ihre Friedhöfe ökologisch um – mit zusätzlichen Bäumen und naturnahen Flächen für mehr Biodiversität. So werden aus Orten des Gedenkens zugleich Räume der Naherholung, der Umweltbildung und des Lebens.

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Man muss nie verzweifeln

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Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht,
ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück;
es kommt alles noch herrlicher wieder.

Was abfallen muss, fällt ab;
was zu uns gehört, bleibt bei uns,
denn es geht alles nach Gesetzen vor sich,
die größer als unsere Einsicht sind
und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen.

Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken,
an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte,
dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.

Rainer Maria Rilke

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